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Von der Insolvenz in die Exzellenz: Studierende unterstützen Ladenbau Schmitt mit Konzepten

22.12.2014

Ladenbau mit Empfangsbereich 1975 und heute

Ein Blick in die Firmenhistorie: Zwei Ladentheken aus den
Jahren 1950 sowie 2014.

Einen Laden der Zukunft präsentierten zwei Studierende mit
multimedialen Elementen. (Foto FHWS / Klein)

Gefragt waren u.a. Ideen zur Imageprofilierung in der Region, zum Unternehmensjubiläum sowie zum Laden der Zukunft

Das Ladenbau-Unternehmen Schmitt Ladenbau GmbH mit Sitz in Würzburg stand vor der Insolvenz: Im Februar 2013 übernahmen daraufhin die vier Mitarbeiter Stefan Riepel, Ulrich Weber, Peter Bischoff und Johannes Leibold den seit 1875 bestehenden Traditionsbetrieb. Sie konnten das Unternehmen nicht nur aus der Verlustzone holen, sie befinden sich nun auf dem Weg zur Exzellenz – im kommenden Jahr 2015 steht parallel zum 140-jährigen Firmenjubiläum im September die Grundsteinlegung des Neubaus an. Sechzig Studierende des Schwerpunktes Marketing an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt unterstützten die Unternehmer durch umfangreiche Projektarbeiten mit den Themen „Bekanntheitssteigerung und Imageprofilierung in der Region“, „Unternehmensjubiläum“, „Bekanntheitssteigerung und Imageprofilierung bei den Zielgruppen“ sowie einem Konzept zum „Laden der Zukunft“. Begleitet wurden sie durch die Professoren Dr. Gudrun Täuber und Dr. Jörn Redler.
Zwei Teams waren aufgerufen, eine mittelfristige Maßnahmenplanung zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades und zur Imageprofilierung des Unternehmens Schmitt Ladenbau GmbH in der Region zu erstellen. Sie präsentierten ein schlüssiges Konzept, das den Namen in der Bevölkerung sowie bei Unternehmen im Umkreis von hundert Kilometern bekannt macht und mit positiven Elementen assoziiert. Ideen sind z.B. ein mobiler Laden, ein Schubkarren-Rennen oder ein Gestaltungs-Wettbewerb mit Schulen, bei dem diese als Preis die Einrichtung des neuen Werkraums durch Ladenbau Schmitt gewinnen können.
Zwei weitere Studierendengruppen beschäftigten sich mit dem Unternehmensjubiläum: Gewünscht wurde eine Jahresdramaturgie anlässlich des Jubiläums 2015 als Baustein einer mittelfristigen Bekanntheitssteigerung in der Region. Neben einem geschichtlichen Überblick über die Firmenhistorie zeigten die angehenden Wirtschaftswissenschaftler einen Zyklus auf mit verschiedenen Höhepunkten für Kunden wie Mitarbeiter wie u.a. ein Kamingespräch, eine Charity-Veranstaltung, ein Sommerfest, eine Eistour als Guerilla-Marketingmaßnahme, eine Floßtour, die Grundsteinlegung des Neubaus, die Präsentation eines Imagefilms sowie zum Jahresausklang eine Weihnachtsfeier.
Ein studentisches Zehnerteam zeigte ein Konzept auf zur mittelfristigen Maßnahmenplanung zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades und zur Imageprofilierung des Unternehmens bei den Zielgruppen, vor allem den Innenarchitekten und Einzelhändlern. Um bei diesen in den Fokus zu rücken, führten sie Ideen auf, das Unternehmen, seine Kreativität und sein Können kontinuierlich ins Gespräch zu bringen, z.B. mit sogenannten Guerilla-Aktionen wie auch traditionellen, individualisierten Marketing-Kampagnen.
Einen „analogen“ Laden der Zukunft zeigte das sechste Team: Ihr Ziel war es, die Kunden zu emotionalisieren. Sie entwickelten auf dem Areal verschiedene Erlebniswelten: Beginnend mit einem außergewöhnlich gestalteten Geschäfts-Entrée gelangen die Kunden auf ihrem Rundgang in einen Bereich mit Industrial Chic mit einem kleinen Storytellingbereich, um im weiteren Verlauf eine Nachhaltigkeitszone zu betreten: Hier dominieren Bambus, Holz und edler Stein, Produkte können erlebbar gemacht werden. Im dritten Bereich eröffnet sich ein Luxusbereich mit gedeckten Farben und gedämpften Gold-Granit-Tönen. Im weiteren Verlauf eröffnet sich in der Mitte der Fläche ein Café, in dem sich anschließend Gespräche in wohliger Atmosphäre entwickeln können.


Link zum Artikel:
https://www.fhws.de/service/news-presse/pressearchiv/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=655&cHash=1443d3969783f62bd7afb675a9071450

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